Schnellstart
Systemvoraussetzungen
- Betriebssystem: Windows 10/11 (64-bit)
- TIA Portal: Version 15 bis 21 installiert
- TIA Portal Openness: Ihr Windows-Benutzer muss Mitglied der Gruppe "Siemens TIA Openness" sein (siehe Einrichtung unten)
- Arbeitsspeicher: Mindestens 4 GB RAM (8 GB empfohlen)
- Festplatte: 500 MB für die Anwendung
Installation
- Entpacken Sie das AnyAutomation-Studio-Archiv in einen Ordner Ihrer Wahl
- Starten Sie
AnyAutomation Studio.exe - Beim ersten Start öffnet sich der Anmelde-Dialog. Klicken Sie auf Sign in via browser — der Browser öffnet
anyautomation.ch/sign-in, wo Sie Ihre E-Mail-Adresse und den per E-Mail zugesendeten 6-stelligen Code eingeben. Nach erfolgreicher Browser-Bestätigung schliesst sich der Dialog und die Anwendung ist freigeschaltet. - Nach der Anmeldung können Sie eine 30-tägige Testversion mit allen Funktionen starten oder eine Bezahllizenz aktivieren.
Hinweis: TIA Portal muss installiert sein, aber muss nicht geöffnet sein.
Hinweis: Sie bleiben über App-Neustarts hinweg angemeldet. Über Einstellungen → Lizenz verwalten → Sign out (im Konto-Bereich oben im Lizenz-Fenster) lösen Sie die aktuelle Maschinen-Bindung wieder.
Windows-Benutzer zur Gruppe "Siemens TIA Openness" hinzufügen
TIA Portal erfordert, dass Ihr Windows-Benutzer Mitglied der Gruppe "Siemens TIA Openness" ist. Ohne diese Berechtigung wird die Verbindung verweigert.
- Drücken Sie
Win + R, geben Sielusrmgr.mscein, drücken Sie Enter - Klicken Sie links auf Gruppen
- Doppelklicken Sie auf "Siemens TIA Openness"
- Prüfen Sie, ob Ihr Benutzer aufgelistet ist. Falls nicht, klicken Sie auf Hinzufügen, geben Sie Ihren Benutzernamen ein, klicken Sie auf Namen überprüfen → OK
- Klicken Sie auf Übernehmen → OK
- Melden Sie sich ab und wieder an, damit die Änderung wirksam wird
Windows 11 Home:
lusrmgr.mscist nicht verfügbar. Verwenden Sie stattdessen eine Eingabeaufforderung als Administrator:net localgroup "Siemens TIA Openness" %USERNAME% /add
Erster Start
Beim ersten Start öffnet sich der Willkommen-Tab — folge der „Erste Schritte"-Anleitung oder verbinde dich direkt mit TIA Portal. Über Hilfe → Willkommen-Guide kannst du den Willkommen-Tab jederzeit erneut öffnen; mit der Checkbox am unteren Rand der Seite schaltest du das automatische Öffnen beim Start aus.
Tipp: Drücke Strg+Umschalt+P an beliebiger Stelle der Anwendung, um die Befehlspalette zu öffnen, und tippe einen Befehl mit Namen (z. B. Connect). Strg+P öffnet die Schnellzugriff-Suche (zu einer Datei springen), Strg+, öffnet die Einstellungen.
1. Mit TIA Portal Projekt verbinden
Öffnen Sie die TIA-Portal-Ansicht über die Aktivitätsleiste (die Symbolleiste ganz links) und führen Sie dann Connect aus — über die Schaltfläche in der Titelleiste der Ansicht oder über die Befehlspalette (Strg+Umschalt+P → Connect). Es gibt zwei Möglichkeiten, sich zu verbinden:
Option A: Projektdatei öffnen
- Führen Sie Connect aus und wählen Sie das Öffnen einer Projektdatei
- Wählen Sie Ihre
.ap15/.ap16/.ap17/.ap18/.ap19/.ap20/.ap21Projektdatei - Die Verbindung startet automatisch und der Projektbaum erscheint in der Seitenleiste
Option B: Mit laufendem TIA Portal verbinden
- Öffnen Sie Ihr Projekt in TIA Portal
- Führen Sie Attach aus (über die TIA-Portal-Ansicht oder die Befehlspalette)
- Wählen Sie die laufende Instanz aus der Liste und bestätigen Sie; der Projektbaum erscheint in der Seitenleiste
Tipp: Das Verbinden ist schneller, da das Projekt nicht erneut geladen werden muss.
Tipp: Noch kein Projekt? Klicken Sie im Willkommen-Tab auf Neues TIA-Projekt… — TIA-Portal-Version direkt im Wizard wählen, keine vorherige Verbindung erforderlich. Siehe Projekt-Management.
2. Export-Verzeichnis festlegen
Legen Sie den Ordner fest, in den exportierte XML-Dateien geschrieben werden — entweder mit Export-Ordner auswählen… im Willkommen-Tab oder in den Einstellungen (Strg+,) unter den Export-Ordner-Optionen.
Tipp: Verwenden Sie einen Git-Repository-Ordner für automatische Versionskontrolle.
Erste Export-Operation
Alle Blöcke exportieren
- Im Project Explorer der TIA-Portal-Ansicht (Seitenleiste) klappen Sie die PLC auf und navigieren zu Blocks
- Rechtsklicken Sie die PLC oder den Blocks-Ordner und wählen Sie Export All
- Die Blöcke werden als XML-Dateien in den gewählten Export-Ordner geschrieben
Einzelne Blöcke exportieren
- Setzen Sie ein Häkchen in die Checkbox der gewünschten Blöcke
- Führen Sie Export Selected über das Rechtsklick-Menü aus
Erste Import-Operation
Blöcke aus XML importieren
- Öffnen Sie die Export-Ordner-Ansicht, um die XML-Dateien in Ihrem Export-Ordner zu sehen
- Setzen Sie ein Häkchen bei den Dateien, die Sie importieren möchten
- Führen Sie Import Selected aus
Wichtig: Der Import überschreibt bestehende Blöcke mit gleichem Namen!
Nächste Schritte
- Lesen Sie das vollständige Benutzerhandbuch für alle Features
- Erkunden Sie die Preview Diff Funktion zum Vergleichen von Änderungen
- Nutzen Sie Find Unused Blocks um ungenutzte Bausteine zu finden
- Richten Sie Protected Items ein, um wichtige Blöcke vor Überschreiben zu schützen
- Aktivieren Sie das optionale EPLAN-Electric-P8-Add-on (Lizenz → Add-ons → EPLAN), um
.elk-Projekte ohne Verlassen des Managers zu öffnen und zu exportieren — siehe Benutzerhandbuch-Abschnitt „EPLAN-Integration (Add-on)" - Probieren Sie Hardware-Simulation (Trial- und Enterprise-Abonnements) aus, um simulierte Tag-Werte in eine laufende PLCSim-Advanced-Instanz zu schreiben — mit Constant/Ramp/Sine/Square/Triangle/Random-Funktionen, Force-Overrides, Watch-Listen und Linker-Regeln — siehe Benutzerhandbuch-Abschnitt „Hardware-Simulation"
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