Inbetriebnahme-Protokoll
Übersicht
Das Inbetriebnahme-Protokoll macht aus dem geöffneten TIA-Projekt ein Abnahmedokument: ein Deckblatt mit Ihren Firmen- und Auftragsdaten, die Hardware-Konfiguration, die Netzwerkübersicht, eine IO-Checkliste, die Sie während der Inbetriebnahme Punkt für Punkt abhaken, freie Funktionsprüf-Checklisten, eine Mängelliste und Unterschriftsfelder für Auftragnehmer und Auftraggeber. Das fertige Protokoll exportieren Sie druckfertig als HTML oder PDF, wahlweise auf Deutsch oder Englisch. Die Funktion erfordert eine Pro+-Lizenz oder höher.
Firmenprofil einmalig einrichten
Öffnen Sie die Einstellungen und wechseln Sie auf die Seite Firmenprofil. Hinterlegen Sie Firmenname, Adresse und ein Logo (PNG, JPG oder SVG bis 500 KB) sowie den Standard-Inbetriebnehmer, eine Fusszeile für Protokolle und einen Ausgabeordner für exportierte Dokumente. Jedes neue Protokoll startet mit diesen Daten vorausgefüllt.
Protokolle in der Seitenleiste finden
Die Aktivitätsleiste hat ein Inbetriebnahme-Symbol (eine Checkliste). Es listet alle Inbetriebnahme-Protokolle in Ihrem Arbeitsordner: Ein Klick öffnet ein Protokoll, die Plus-Schaltfläche oben in der Liste erstellt ein neues. Gibt es noch kein Protokoll, bietet die Ansicht das Erstellen des ersten an.
Protokoll erstellen
- Verbinden Sie sich mit Ihrem TIA-Projekt und klicken Sie im Projekt-Explorer mit der rechten Maustaste auf die CPU, dann wählen Sie Inbetriebnahme-Protokoll erstellen (auch über die Befehlspalette verfügbar).
- Wählen Sie den Protokolltyp: FAT (Werksabnahme), SAT (Abnahme vor Ort) oder IBN (Inbetriebnahme).
- Wählen Sie den Speicherort der Protokolldatei. Sie liegt neben Ihren Projektdateien und lässt sich mit versionieren.
Das Protokoll öffnet sich in einer eigenen Editor-Registerkarte und sammelt sofort die Projektdaten ein: Stationen, Baugruppen mit Artikelnummern und Firmware, Netzwerkadressen, Variablentabellen, Safety-Signaturen und die IO-Checkliste. Eine Fortschrittsmeldung zeigt, was gerade gelesen wird; Sie können jederzeit abbrechen.
Deckblatt ausfüllen
Die Seite Deckblatt & Abschnitte enthält Titel, Typ, Kunde, Anlage oder Maschine, Auftragsnummer, Ort, Datum, Inbetriebnehmer, die Fusszeile des Protokolls (beim Anlegen aus Ihrem Firmenprofil vorbelegt und für dieses Protokoll frei änderbar) und den Unterzeichner des Auftraggebers. Darunter wählen Sie, welche Abschnitte das exportierte Dokument enthält, zum Beispiel mit oder ohne vollständige Variablentabellen.
IO-Checkliste abarbeiten
Die Seite IO-Checkliste listet jeden IO-Punkt mit Adresse, Symbol, Kommentar, Datentyp und Baugruppe. Während der Inbetriebnahme:
- Klicken Sie auf die Ergebnis-Schaltfläche, um einen Punkt durch Offen, Bestanden und Fehler zu schalten. Ihr Name und der Prüfzeitpunkt werden automatisch festgehalten.
- Ergänzen Sie zu jedem Punkt eine Bemerkung, etwa die korrigierte Klemme.
- Analoge Punkte nehmen einen Sollwert und einen Istwert auf, als Freitext mit Einheit und Toleranz, zum Beispiel "12.0 mA +/- 0.1". Während einer Live-Prüfung zeigt jede überwachte analoge Zeile eine Schaltfläche Übernehmen, die den aktuellen Livewert mit einem Klick in das Istwert-Feld kopiert. Das exportierte Dokument listet alle Punkte mit Messwerten in einer eigenen Tabelle.
- Filtern Sie nach Adresse, Symbol, Kommentar oder Baugruppe und grenzen Sie die Liste auf offene oder fehlerhafte Punkte ein.
- Safety-Punkte tragen eine rote F-Markierung; auch Reservekanäle ohne Symbol werden gelistet, damit nichts übersehen wird.
Die Abschnittsanzeige in der Navigation zeigt immer, wie viele Punkte geprüft sind. Wenn Sie die Projektdaten später erneut einsammeln, bleiben Ihre Ergebnisse und Bemerkungen für unveränderte Punkte erhalten.
IO-Punkte live gegen die Steuerung prüfen
Wenn Sie in PLC Online mit der Steuerung verbunden sind, klicken Sie auf der Seite IO-Checkliste auf Live-Prüfung starten. Studio zeigt vorher genau, was passiert: welche CPU, wie viele Punkte überwacht werden und dass Ausgänge nur nach einer eigenen Bestätigung je Schreibvorgang gesetzt werden. Nach dem Start:
- Eine Live-Wert-Spalte zeigt den aktuellen Zustand jedes überwachten Punkts.
- Betätigen Sie einen Sensor vor Ort: Sobald sich ein binärer Eingang ändert, wird sein Punkt automatisch als Bestanden abgehakt, mit Ihrem Namen und dem Prüfzeitpunkt. Von Hand gesetzte Ergebnisse werden nie überschrieben; Analogwerte, Ausgänge und Safety-Punkte werden nie automatisch abgehakt, diese prüfen Sie anhand des Live-Werts und setzen das Ergebnis selbst.
- Überwachte Ausgangszeilen erhalten eine Schaltfläche Setzen: Bei binären Ausgängen bietet ein Klick den umgeschalteten Wert an, bei anderen Typen geben Sie den Wert ein; jeder Schreibvorgang zeigt vorher eine Bestätigung mit Wert, Symbol, Adresse und CPU, bevor etwas die Steuerung erreicht.
- Nutzen Sie zuerst den Filter, um die Prüfung Anlagenteil für Anlagenteil zu fahren; überwacht werden nur die sichtbaren Punkte (bis zu 100 je Lauf).
Mit Live-Prüfung stoppen beenden Sie den Lauf; die Ergebnisse werden im Protokoll gespeichert. Bricht die Verbindung zur Steuerung ab, stoppt der Lauf mit einer Warnung. Dieser Teil ist ab dem Pro+-Plan enthalten.
Funktionsprüfungen und Abweichungen
Auf der Seite Funktionsprüfungen legen Sie eigene Checklisten an, zum Beispiel eine Anlaufsequenz je Anlagenteil, und haken jeden Schritt mit denselben Ergebnissen Bestanden/Fehler/Entfällt ab. Jeder Schritt kann neben dem Prüftext sein erwartetes Ergebnis festhalten, damit das unterschriebene Dokument zeigt, was als Erfolg definiert war. Eine Seite Tagebuch hält fest, was an welchem Tag erledigt wurde, und das Protokoll zeigt eine Ergebnisübersicht mit Summen für IO-Checkliste, Funktionsprüfungen und Abweichungen, auf der Projektdaten-Seite und im exportierten Dokument. Solange Sie mit dem TIA-Projekt verbunden sind, können Sie zusätzlich auf Funktion aus dem Projekt hinzufügen klicken: Eine filterbare Liste zeigt die Funktionen und Funktionsbausteine jeder Steuerung, und jede ausgewählte Funktion wird zu einer eigenen Checkliste. Die Checkliste zeigt Typ, Sprache und Steuerung des Bausteins zusammen mit Autor, Erstell- und Änderungszeitpunkt aus dem Bausteinkopf; das exportierte Dokument druckt dieselbe Zeile unter der Checklisten-Überschrift. Die Seite Abweichungen hält alles fest, was eine Nacharbeit braucht: Beschreibung, Schwere, Verantwortlicher, Termin und eine Erledigt-Markierung.
Auch hier hilft der Assistent: Der Chat-Assistent liest Ihre Hardware-Konfiguration und schlägt konkrete Prüfschritte vor, immer aus den echten Projektdaten, und er kann sie direkt in das Protokoll schreiben. Eine Anlagenbeschreibung schreibt er als Text in den Chat, damit Sie sie einsetzen können, denn die Deckblattfelder nehmen einzeilige Angaben auf; siehe Mit dem Assistenten arbeiten weiter unten.
Prüfungen wiederverwenden statt neu tippen
Unter den Funktionsprüfungen finden Sie vier Schaltflächen, mit denen Sie ein Protokoll aus vorhandener Arbeit aufbauen:
- Aus Vorlage hinzufügen zeigt die Vorlagen in Ihrem Arbeitsbereich und Arbeitsordner, die in Studio enthaltenen Vorlagen und die Möglichkeit, eine Vorlagendatei auszuwählen. Danach haken Sie an, welche Checklisten Sie übernehmen wollen. Checklisten, die das Protokoll bereits enthält, werden übersprungen und benannt. Mitgeliefert ist eine Vorlage für Alarme und Meldungen mit den üblichen Prüfschritten von Auslösen über Quittieren bis Aufheben. Die Texte einer Vorlage werden genau so übernommen, wie die Vorlage sie enthält (die in Studio mitgelieferte Vorlage ist in der Anzeigesprache von Studio geschrieben), und bleiben so im Protokoll stehen; die Exportsprache übersetzt die Beschriftungen des Dokuments, nicht Ihre Prüftexte.
- Checklisten als Vorlage speichern schreibt die Prüfungen des aktuellen Protokolls in eine Vorlagendatei, ohne Ergebnisse, Bemerkungen und Prüfvermerke. Eine Vorlage hält fest, was zu prüfen ist, nie ein Ergebnis, und ist damit für jede weitere Anlage einsetzbar.
- Safety-Prüfungen hinzufügen legt für jede F-Ablaufgruppe des erfassten Projekts eine eigene Checkliste an, vorbefüllt mit Auslösen, sicherer Reaktion, Wiederanlauf und Signaturvergleich. Jede Checkliste nennt die Ablaufgruppe, ihren Hauptsicherheitsbaustein und die Signatur zum Zeitpunkt des Anlegens, im exportierten Dokument ebenso wie in der Ansicht. Ablaufgruppen, für die schon eine Checkliste besteht, bleiben unberührt. Trägt eine Checkliste bereits den Namen der Ablaufgruppe, etwa weil sie aus einer Vorlage kam, und enthält sie noch keine Ergebnisse, wird sie um diese Angaben ergänzt, statt eine zweite anzulegen; eine gleichnamige Checkliste, die schon Ergebnisse trägt, bleibt wie sie ist, und die Meldung zählt sie. Nutzen zwei Steuerungen denselben Ablaufgruppennamen, trägt die zweite Checkliste die Steuerung im Titel. Die vorbefüllten Schritte werden in der Anzeigesprache von Studio geschrieben und bleiben so im Protokoll stehen; die Exportsprache übersetzt die Beschriftungen des Dokuments, nicht Ihre Prüftexte.
- Ergebnisse aus Protokoll übernehmen holt die Ergebnisse einer früheren Abnahme in dieses Protokoll, zum Beispiel von der Werksabnahme in die Abnahme vor Ort. Sie wählen zuerst das Protokoll, dann den Umfang (Funktionsprüfungen, IO-Checkliste oder beides) und schliesslich, ob nur bestandene Ergebnisse übernommen werden, damit offene und fehlerhafte Punkte für die Wiederholungsprüfung offen bleiben, oder alle erfassten Ergebnisse. Was Sie in diesem Protokoll bereits festgehalten haben, ein Ergebnis, eine Bemerkung oder einen Messwert, bleibt unangetastet: Vor Ort Geprüftes wird nie durch ein übernommenes Ergebnis ersetzt. Die Meldung nennt danach, wie viel übernommen wurde, wie viel unverändert blieb und wie viele Ergebnisse in diesem Protokoll keine Entsprechung hatten. Stammt das andere Protokoll aus einem anderen Projekt oder fehlen bei einem der beiden Protokolle die Projektdaten, fragt Studio vor dem Übernehmen nach. Haben beide Protokolle den Stand eines Bausteins oder Safety-Programms festgehalten und unterscheiden sich diese Stände, werden dessen Ergebnisse nicht übernommen; diese Prüfungen werden wiederholt. Jede Übernahme wird im Revisionsverlauf zusammen mit dem Quellprotokoll festgehalten, damit das unterschriebene Dokument zeigt, woher Ergebnisse stammen; dieser Eintrag wird in der Anzeigesprache von Studio geschrieben und bleibt so im Protokoll stehen.
Istzustand der CPU erfassen
Wenn Sie in PLC Online mit der Steuerung verbunden sind, klicken Sie in der Protokoll-Symbolleiste auf Online-Istzustand erfassen. Das Protokoll hält dann zusätzlich fest, was die reale CPU meldet: Seriennummer, Hardware- und Firmware-Stand, das auf der CPU geladene Projekt, die Schutzstufe, die Speicherauslastung, die Zykluszeiten und die letzten Diagnosepuffer-Einträge. Weichen Firmware oder Artikelnummer auf der CPU vom projektierten Stand ab, stellt das Protokoll die Abweichung direkt gegenüber. Alles landet im exportierten Dokument in einem eigenen Abschnitt Online-Istzustand, damit das Abnahmeprotokoll belegt, was bei der Übergabe tatsächlich lief. Dieser Teil ist ab dem Pro+-Plan enthalten.
Fotos und Anlagen
Auf der Seite Anhang fügen Sie Fotos als Nachweis hinzu: Klicken Sie auf Foto hinzufügen, wählen Sie, wozu das Foto gehört, zum Protokoll allgemein, zu einem IO-Punkt, einer Funktionsprüfung oder einer Abweichung, und wählen Sie eine oder mehrere Bilddateien. Sie können auch dort beginnen, wo der Nachweis hingehört: Jeder IO-Punkt in der Checkliste hat eine Kamera-Schaltfläche, jede Funktionsprüf-Checkliste und jede Abweichung eine Schaltfläche Foto hinzufügen, und das Foto wird sofort diesem Punkt, dieser Prüfung oder dieser Abweichung zugeordnet. Die Dateien werden in einen Ordner neben der Protokolldatei kopiert, der den Namen des Protokolls trägt, die Originale bleiben also beim Protokoll; verschieben oder benennen Sie die Protokolldatei um, verschieben oder benennen Sie diesen Ordner gleich mit, sonst erscheinen seine Fotos als nicht verfügbar. Jedes Foto zeigt ein Vorschaubild, eine bearbeitbare Beschriftung und wer es wann hinzugefügt hat. Das exportierte Dokument druckt die Fotos als nummerierte Abbildungen in einem Anhang, jeweils mit dem Hinweis, welchen Punkt oder welche Prüfung sie belegen. Gehört ein Foto zu einem IO-Punkt oder einer Prüfung, die Sie inzwischen entfernt haben, weist das Protokoll darauf hin, statt es als allgemeines Foto zu führen. Jede Abbildung nennt ausserdem ihren eigenen Fall: Ein Foto, das wegen der Bildgrenze des Dokuments weggelassen wurde, ist als ohne Vorschau gedruckt gekennzeichnet, eine nicht mehr lesbare Datei als nicht verfügbar, und ein Foto, dessen Datei nach dem Anhängen ersetzt wurde, wird mit einem Hinweis gedruckt. So steht nichts im Dokument, was nicht stimmt. Dateien, die keine Bilder sind, zu gross sind oder eine sehr hohe Auflösung haben, werden beim Auswählen benannt und übersprungen, und das Protokoll wird gespeichert, sobald Fotos hinzugefügt wurden.
Unter den Fotos benennt die Liste Anlagen die externen Dokumente, die zur Abnahme gehören, zum Beispiel den Sicherheitsausdruck oder ein elektrisches Messprotokoll, jeweils mit Titel, Referenz oder Dateiname und Revision. Die Liste wird als Tabelle im Anhang gedruckt, damit das unterschriebene Dokument genau benennt, welche Unterlagen es vervollständigen.
Mit dem Assistenten arbeiten
Der Chat-Assistent kann am geöffneten Protokoll mitarbeiten. Er findet die Protokolle in Ihrem Ordner, öffnet eines oder legt ein neues für eine Werks- oder Anlagenabnahme an. Bitten Sie ihn, das Protokoll zu lesen, sagt er Ihnen, wo Sie stehen: wie viele IO-Punkte noch offen sind, welche Prüfungen fehlgeschlagen sind und was in der Abweichungsliste steht. Bitten Sie ihn zu schreiben, füllt er das Protokoll für Sie:
- Deckblattdaten: Titel, Kunde, Anlage, Auftragsnummer, Ort, Datum, Inbetriebnehmer und welche Abschnitte das Dokument enthält. Jede dieser Angaben ist einzeilig, und ein Datum ist ein Kalenderdatum.
- Funktionsprüfungen: eine vorgeschlagene Checkliste für einen Anlagenteil, weitere Schritte in einer bestehenden Checkliste oder eine Korrektur an einem Prüftext oder seinem erwarteten Ergebnis.
- Ergebnisse, die Sie diktieren, zum Beispiel «die ersten drei Förderband-Prüfungen sind bestanden, die letzte ist fehlgeschlagen, der Antrieb läuft nicht an». Der Assistent hält die Ergebnisse, Bemerkungen und Messwerte fest, die Sie nennen.
- Abweichungen, Tagebucheinträge, Teilnehmer und Anlagen.
- Fotos aus Bilddateien, die Sie nennen, mit Bildunterschrift, zum Protokoll, zu einem IO-Punkt, zu einer ganzen Prüfcheckliste oder einer Abweichung.
- Prüfchecklisten aus einer Vorlage, vorbereitete Sicherheitsprüfungen und Ergebnisse aus einem früheren Protokoll.
- Projektdaten oder den Ist-Zustand der CPU sammeln und das fertige Dokument als PDF oder HTML exportieren. Wird dabei nichts erfasst, zum Beispiel weil Sie den Lauf abgebrochen haben oder keine CPU verbunden ist, sagt der Assistent das, statt einen Erfolg zu melden.
Jede Änderung fragt vorher nach, sofern Sie sie nicht vorab freigegeben haben: Der Chat zeigt, was geschrieben werden soll, und nennt das Protokoll, in das es geschrieben wird, und Sie nehmen sie an oder lehnen sie ab. Ergebnisse festhalten, Prüfchecklisten ändern, ein Protokoll anlegen, Ergebnisse übernehmen, Daten sammeln und exportieren zeigen jeweils ihre eigene Bestätigung, und Sie können sie einmalig, für die Sitzung oder dauerhaft freigeben wie jede andere Aktion des Assistenten. Einen Prüfschritt zu entfernen, der bereits ein Ergebnis, eine Bemerkung oder eine Unterschrift trägt, verweigert der Assistent, bis er Sie dazu gefragt hat: Die Rückfrage nennt den Schritt mit seinem Text und sagt, was er trägt, und der Revisionsverlauf behält den Prüftext und das, was er trug. Jede angenommene Änderung wird in die Revisionshistorie des Protokolls geschrieben, damit das unterschriebene Dokument festhält, was der Assistent geschrieben hat; diese Einträge bleiben in der Sprache im Protokoll, in der Sie gearbeitet haben, wie die Einträge von Vorlagen, Sicherheitsprüfungen und übernommenen Ergebnissen.
Einiges bleibt bei Ihnen. Der Assistent schliesst ein Protokoll nie ab und öffnet es nie wieder, startet nie eine Live-Prüfung und schreibt nie einen Wert auf die Steuerung, und er löscht keine Fotos. Ein abgeschlossenes Protokoll weist jede Änderung ab, bis Sie es selbst wieder öffnen. Er erfindet auch nie ein Ergebnis: Er hält nur fest, was Sie ihm sagen.
Dieser Teil ist ab dem Pro+-Plan enthalten.
Exportieren und unterschreiben
Auf dem Deckblatt können Sie die Teilnehmer der Inbetriebnahme mit Name, Firma und Rolle erfassen; das exportierte Dokument enthält dann für jeden Teilnehmer ein eigenes Unterschriftsfeld statt der allgemeinen Felder für Auftragnehmer und Auftraggeber.
Klicken Sie auf Export PDF (oder Export HTML) und wählen Sie die Protokollsprache, Deutsch oder Englisch. Das Dokument landet in Ihrem konfigurierten Ausgabeordner und öffnet sich mit einem Klick: A4-Seiten mit Ihrem Logo auf dem Deckblatt, wiederholten Tabellenköpfen, Seitenzahlen, der Fusszeile des Protokolls auf jeder PDF-Seite (der HTML-Export druckt sie einmal am Ende) und Unterschriftsfeldern zum Unterschreiben auf Papier. Eine Prüfsummen-Zeile am Ende nennt die Prüfsumme der gespeicherten Protokolldatei, damit jeder belegen kann, dass das Dokument genau zu diesem Protokollstand gehört.
Solange am Protokoll noch gearbeitet wird, trägt jede exportierte Seite ein ENTWURF-Wasserzeichen. Ist die Inbetriebnahme abgeschlossen, klicken Sie auf Abschließen: Das Protokoll wird gegen Änderungen gesperrt, der Export verliert das Wasserzeichen und zeigt, wann und durch wen abgeschlossen wurde. Muss später doch etwas geändert werden, fragt Wieder öffnen nach einem Grund und hält ihn im Revisionsverlauf fest, sodass das Dokument immer zeigt, dass es nach dem Abschluss noch angefasst wurde.